• Mi. Feb 8th, 2023

Das Denunziat

Trauer, Kunst und Humor, dazu gepflegte Analbrötchen und Kackrobatik aus dem Kloster zum guten Tropfen. Wir kümmern uns um Sie!

Jus primae noctis – der Saft der ersten Nacht

VonH_Dr-Denunzius-2022

Mai 31, 2022

Heute ist Diversity-Day, vor ein paar Tagen war Menstruation-Day. Alles Tage, die auf die ein oder andere Weise mit Schweinkram zu tun haben. Wer wen oder was warum, wie herum und mit welchem Körperteil oder Hilfsgerät penetriert, ist ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Regebogenflaggen werden auf Ministerien gehisst und verheißen grenzenlose Geilheit. Je ausgefallener die Neigung, desto größer der Stolz (pride) und desto schützenswerter das Gefingere im Kachelraum.

Aber Achtung, Freude des gepflegten Gehänges, verhütet werden muss beim diversen Dreifachdoppel trotzdem, denn schwanger kann unterm Regenbogen selbst der fieseste Fetischist werden. Und auch hier gilt im wahrsten Sinne des Wortes: Mit Ejaculatio praecox und Coitus interruptus kommt man(n) nicht gut. Pariser sind uncool, seitdem sie Pariser:innen genannt werden müssen (penis pariesienne). Wer menstruiert, hat hingegen alles richtig gemacht.

Es wird kolportiert, dass die rote Farbe in der Regenbogenflagge für das Menstruationsblut steht, das in Diversity-Tagen nicht nur von Frauen abgesondert werden darf. Noch keine Farbe wurde für den Vorgang der Defloration gefunden, die zurzeit nur bei Frauen im vorderen Genitalbereich nach einem leidenschaftlichen Akt sichtbar wird (hammer and dance).

Nach der Scholz’schen Zeitenwende, in der es keine roten Linien, dafür um so mehr rote Bettlaken gibt und niemand mehr etwas zu verbergen hat (schon garnicht die sexuelle Neigung), zeigen immer mehr Novizinnen der Triebesfreuden stolz die Trophäe ihrer Initiation in der Öffentlichkeit umher. Der ausführende Patriarch indes schweigt und genießt im Anonymen die Erhabenheit seines privilegierten gesellschaftlichen Status‘.